OCKER TON, Roswitha Madlon Hölle und Renate Rüd

Der Vorgang des Kunstschaffens als sinnlicher und experimenteller Vorgang spielt in den Werken der beiden Künstlerinnen eine wesentliche Rolle. Risse, Verletzungen, Verkrustungen bleiben in den Arbeiten als Spuren der Arbeitsprozesse erhalten.

Die Exponate der Künstlerinnen gehen mit ihren archaischen Oberflächenstrukturen und der ruhigen Form- und Farbgebung einen harmonischen Gleichklang ein, ergänzen sich gegenseitig und steigern sich in ihrer Wirkung. 

 

Residenz Hilpoltstein, Kirchenstraße 1, 91161 Hilpoltstein

Ausstellung: 18.09.2015 - 22.11.2015

Vernissage: 18.09., 18 Uhr

 

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 9 - 17 Uhr
Freitag, 9 - 15 Uhr, Nov. 9 - 13 Uhr
Samstag, 10 - 14 Uhr, Nov. geschlossen

 

Roswitha Madlon Hölle

Die Gefäße und Skulpturen aus Keramik spiegeln in der Schlichtheit der Form und mit ihren ausdrucksvollen Oberflächen natürliche  Elemente wider und verbinden sie zu einer ästhetischen Harmonie. Archaische Brände sind ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit und ergänzen das künstlerische Werk durch Feuer- und Rauchspuren.

 

Renate Rüd

Das Naturpigment Eisenhydroxid ist das Ausgangsprodukt für die reliefartigen Ockerfelder, die aufgrund ihrer oft minimalistischen Komposition den Eindruck monumentaler Stille vermitteln. Der Reiz der in lebhaften Nuancen changierenden Rostbilder entfaltet sich zwischen einer sinnlich erfahrbaren materiellen Präsenz und einer optischen Entgrenzung des Farbfeldes.

Ältere Themen:

vorläufiger GALERIEPLAN 2017
Ausstellende Künstler im 2016


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