Zum 75.Geburtstag von Wolfgang Hempe

Einer der profiliertesten Künstler des Kunstvereins Spectrum,
unumstrittener Kurator der Jahresausstellungen,
erfreut uns kurz nach seinem 75. Geburtstag hier in unserer 
Spectrums-Galerie
mit einer feinen und exquisiten Ausstellung mit dem Titel "AUSSCHNITTE".
Wolfgang Hempe wurde 1938 in Breslau geboren.
Nach dem Krieg und der Flucht aus Schlesien wuchs er in München auf.
In der Graphischen Kunstanstalt "OSIRIS" lernte er den Beruf des 
Chemiegraphen.
Während dieser Zeit belegte er Kurse in Gebrauchsgrafik an der VHS München.
Nach einem Arbeitsaufenthalt in Salzburg, wurde Nürnberg seine neue Heimat.
Hier bildete er sich fortwährend in neuen Techniken des Druckgewerbes 
weiter.
Seine Ehefrau Inge regte ihn dazu an, sich verstärkt die Zeit für 
künstlerisches Arbeiten zu nehmen, um die immer größer werdenden 
beruflichen Anforderungen auszugleichen.
Mal- und Studienreisen mit Gerhard Rießbeck, Angelika Kandler Seegy und 
mir schlossen sich an. Im Rahmen meiner Malschule am Rothsee nahm er 
teil an den  Mal-Reisen nach Tunesien, in die Toskana oder ins Elsaß.
Wolfgang Hempe weitete  sein künstlerisches Tun auf Radierung, 
Lithographie, Akt und Porträt aus,
in dem er die Kunstakademien in Bruneck (IFAB) und Klagenfurt (VIKTRIN) 
besuchte.
sowie die Volkshochschulen Schwabach und Nürnberg.
Sein unermütliches künstlerisches Schaffen fand großartige Anerkennung,
in dem er in die Kunstausstellung zum NN-Kunstpreis aufgenommen wurde.
Auch die Tatsache, dass ein Werk von ihm in die Staatliche 
Gemäldesammlung aufgenommen wurde, kann ihn mit Stolz erfüllen.
Viele Gemeinschaftsausstellungen bereicherte er mit seinen Arbeiten
u.a. in  Georgensgmünd, Forchheim, Kulmbach (Plassenburg),
Ansbach, Hilpoltstein und die Wolkersdorfer Kulturtage.
Hervorragende Einzelausstellungen in Feucht, auf der Burg Abenberg und 
in der renommierten Städtischen Galerie Schwabach folgten.
Wolfgang Hempes Kunst ist geprägt von einem hohen handwerklichen Können 
in allen künstlerischen Techniken, die er mit Leidenschaft und Ausdauer 
bearbeitet.
Wobei der künstlerische Funke zwischen den reduzierten Formen und der 
elektrisierenden  Farbigkeit zu einem wahren Kunsterlebnis überspringt  
Hintergründiges, Ironisches und Zynisches als symbolhafte Gegenstände 
konterkarieren das Zeitgeschehen.
Nuancenreich vielfältig mit feinen Strukturierungen bringt er seine 
monochromen Lithographien mit tiefer Farbintensität zum Leben.
Reinhard Bienert, 7.11. 2013

 

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